Kramerhonig

Über Kramerhonig

(vlnr) Andreas Kramer, Astrid Kramer-Wahrenberg, Julian Wahrenberg

Mit zwei Bienenvölkern hat alles angefangen. Inzwischen ist  die ganze Familie von der Imkerei begeistert. Andreas und Julian arbeiten an und mit den Bienen, Astrid schleudert den Honig, füllt ab, etikettiert und kümmert sich ums Büro.

Mit den Bienen erlebt man die Natur besonders intensiv. Sie sind unmittelbar mit der Pflanzenwelt verbunden und man ist selbst mittendrin. Als Imker sehen wir unsere Landschaft jetzt mit anderen Augen. Deshalb engagiert sich Andreas neben Kramerhonig auch im „Netzwerk Blühende Landschaft“ für mehr Vielfalt.

Mehr Vielfalt bieten wir unseren Bienen ganz konkret mit rund 5.000 Quadratmetern Blühfläche, die wir rund um den Heimatstand im Taunus schon vor fünf Jahren angelegt haben. Unsere Bienenvölker stehen mittendrin. Es ist ein Freude zu sehen, wie sie direkt vom Flugloch praktisch in die Blüten von Sonnenblumen, Malven, Buchweizen oder Mariendisteln fallen und den Nektar sammeln. Wenn wir an den Stöcken arbeiten flattern Schmetterlinge um uns herum und es duftet nach Kräutern. Und wenn Kinder aus dem Ort voller Eifer einen bunten Blumenstrauß aus der Wiese pflücken, freut uns das natürlich auch.

Wir werden oft gefragt, was die schönsten Erlebnisse mit den Bienen sind. Da hat jeder seine eigenen Glücksmomente. Für Andreas ist es zum Beispiel der Moment, wenn die alte Königin mit einem Teil des Volkes ausschwärmt. Er hat das schon oft miterlebt und ist jedes Mal aufs Neue wieder aufgeregt und beglückt.

Unser Honig

Kramerhonig FotografieUnsere Bienen stehen im Taunus und an den warmen Hängen des Pfälzer Waldes. Wie bei Wein-Jahrgängen unterscheiden sich die Aromen unserer Bioland-Honige je nach Standort, Jahreszeit und Blütenvielfalt. Gerade das zeichnet Honig aus.

Unsere Honigsorten sind typisch für die Region: Aus dem Taunus ernten wir den milden Frühjahrsblüten-Honig, den etwas dunkleren Sommerblüten-Honig mit Aromen von Brombeeren und Staudenpflanzen, den herb-würzigen Edelkastanien-Honig und wenn wir Glück haben und das Wetter mitspielt, gibt es alle paar Jahre tiefdunklen Waldhonig. In der Pfalz stehen die größten zusammenhängenden Edelkastanienwälder Deutschlands – der Edelkastanien-Honig von dort ist berühmt. In den Mischwäldern der Pfalz gedeihen außerdem größere Bestände von Akazien. Ihr betörender Duft lockt die Bienen in Scharen an. Aus dieser Tracht entsteht der helle Akazien-Honig, der lange flüssig bleibt und gerne zum Süßen von Tee und Backwerk verwendet wird.