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Leckere Gartenküche aus Frankreich mit Kramerhonig

Eines unser liebsten Urlaubsziele liegt im Naturpark Vercors in der Drôme Region in Frankreich. Dort waren wir schon mehrmals bei Michaela und Fried, die Ferienwohnungen in einer traumhaften Lage vermieten. Michaela ist eine begnadete Gärtnerin und Köchin. Ihre Rezepte sind so genial wie lecker. Eine frische, raffinierte und trotzdem einfache Küche, mit dem was der Garten hergibt. Das ist genau unser Geschmack.

Bei unserem letzten Besuch haben wir als kleines Mitbringsel unseren Akzazienhonig mit roten Walnüssen aus unserem Garten mitgebracht. Auf Ihrem Kochblog könnt Ihr sehen, was sie daraus gezaubert hat.

 

Buffet für Bienen

Was für eine Bienen- und Augenweide! Eine unserer Blühflächen steht gerade in voller Blüte. Wenn die Sonne mal rauskommt sind sofort Heerscharen an Bienen, Schwebfliegen, Hummeln, Wespen, Käfer und Schmetterlingen am Buffet. 300m2 Feldblumenmischung von Rieger-Hofmann in Ortsrandlage von Grävenwiesbach-Naunstadt. Ein echter Hingucker! 13 verschiedene Pflanzen mit Hundskamille, Kornblume und Wucherblume. Die lila Malven stammen wohl noch aus dem Saatgut von letztem Jahr. Eine schöne Überraschung. Unsere Bienen freuen sich auch.

Wo die Tomaten wachsen …..

vlnr Astrid und Hanna

Da es bei den Bienen langsam etwas ruhiger wird, haben wir Zeit für andere schöne Sachen. Zum Beispiel Bioland-Kollegen zu besuchen. Hanna und Christoph vom Hof Tollgrün in Langgöns bauen auf ca. 40 Hektar Gemüse an. Dazu kommen noch weitere 60ha Kartoffeln, Getreide und Leguminosen. Beeindruckt haben uns die Gewächshäuser,  vor allem das Tomatenhaus mit den vielen leckeren Sorten. Mittendrin steht ein Hummelvolk im Kasten. Hummeln sind excellente Tomatenbestäuber. Ohne ihre Mithilfe gäbe es nicht so schöne Früchte. Honigbienen stehen leider gar nicht auf Tomatenblüten. Wir durften reife Tomaten frisch vom Strauch pflücken. Vielen Dank Hanna!

Bürgerempfang beim Bundespräsidenten

 

Aus der Presse:

„Vertreter der Regionalgruppe Hochtaunus trafen Frank Walter Steinmeier, Bundespräsident auf dem Bürgerempfang in Bad Homburg Juni 2017
Sebastian Budig und Andreas Kramer von der Regionalgruppe Hochtaunus haben schon viel Blütenreiches im Hochtaunus angestoßen. Beate Illbruck sorgt als Vorsitzende des Rotary-Club Saalburg-Taunus mit ihrem Schulobstprojekt und als Bioland-Bäuerin (Bauer Etzel, Wehrheim) für viele Blüten im Taunus.“

Zu Besuch beim Zeidler

Ein schöner Vormittag bei unserem Freund Antonio aus Karben. Er ist deutschlandweit einer der wenigen Experten für Klotzbeuten. Das sind ausgehöhlte Baumstämme, die den Bienen eine natürliche Behausung bieten. Im Botanischen Garten hängen zwei davon. Das Ziel: Wilden Schwärmen in der Stadt – wo sie die Feuerwehr einfängt – ein Zuhause bieten. www.bienenbotschaft.de

In Antonios Garten leben Bienen, Hühner, Laufenten, jede Menge Hummeln und auf dem Dach ein Storchenpaar mit Nachwuchs.

 

Und Kornblume satt

Man sieht es vielleicht nicht so richtig auf dem Bild, aber in Echt absolut spektakulär: 20 Hektar voller Kornblumen-Blüten im Getreide von Bio-Bauer Etzel in Wehrheim. Unsere Bienen sammeln gerade fleißig Nektar und mit etwas Glück ernten wir vielleicht etwas Kornblumen-Honig.

Kornblumen sind bei uns im Taunus und auch anderswo eine Seltenheit geworden. Der Honig ist daher eine Spezialität und sehr vielversprechend. Ein Bienenfachjournal hatte gerade einen großen Artikel im Heft. Unter anderem wurde Professor Dr. Karl Speer von der Technischen Universität Dresden darin erwähnt. Er berichtete, dass Bauern früher die entzündeten Füße ihrer Kühe erfolgreich mit Kornblumen-Honig-Umschlägen behandelt haben. Dieser besondere Honig wird sogar als heimische Alternative zu neuseeländischem Manuka gehandelt.

Unsere Bienen stehen jetzt mittendrin in den Kornblumen. Das Beste: Auf dem Bioacker wird garantiert nicht gespritzt.

Es gibt Waldhonig!

Waldhonig ist in unserer Region ziemlich besonders, den haben wir nur alle vier, fünf Jahre mal. Dieses Jahr war das Wetter dafür perfekt: Ein kühles Frühjahr und die schwülwarmen Temperaturen haben die Entwicklung bestimmter Blattläuse gefördert. Diese saugen an dem Saft der Nadelbäume, Eichen und Ahornbäume. Den süßen Honigtau verwandeln die Bienen dann in einen dunklen Honig. Dieses Jahr ist er dazu noch ganz besonders aromatisch, fast schon karamellartig im Geschmack. Er (und wir) muss jetzt ein paar Tage ruhen, dann füllen wir ihn in Gläser ab.

Der Bienen-Blog

Herzlich willkommen auf unserer Seite, die jetzt auch einen Bienen-Blog hat. Hier berichten wir rund um’s Bienenjahr. Nach dem nassen und kalten April 2017 sind die Bienen jetzt überaus fleißig. Nektar spritzt aus allen Waben und die Bienen bauen Waben. Wir haben schon vier Schwärme gefangen – das ist jedes Jahr ein Höhepunkt. Wenn es so weiter geht, können wir nächste Woche den ersten Honig des Jahres ernten.